Worum es geht

§ 98 ZVG enthält besondere Regeln zum Beginn der Beschwerdefrist. Bei einer Zuschlagsversagung und für bestimmte anwesende Beteiligte kann die Verkündung maßgeblich sein. Es wäre deshalb riskant, ohne Prüfung stets erst auf eine spätere schriftliche Zustellung abzustellen.

Was das für die Vorbereitung bedeutet

Dokumentieren Sie Anwesenheit und Verkündungszeitpunkt. Prüfen Sie zusammen mit den ergänzenden Vorschriften, welche Frist im Einzelfall läuft. Diese Website berechnet keinen individuellen Fristablauf, weil die dafür erforderlichen Verfahrensdaten zuverlässig festgestellt werden müssen.

Im Verfahrenszusammenhang
Höchstgebot, Zuschlag, Eigentum und Besitz sind unterschiedliche Verfahrensschritte. Bei einem Rechtsmittel müssen Anfechtungsgegenstand, Berechtigung und Bekanntgabe getrennt geprüft werden.

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Die gesetzliche Grundlage

Die Erläuterung bezieht sich auf § 98 ZVG bei Gesetze im Internet. Dort finden Sie die amtlich bereitgestellte Fassung.

Gesetzestext zu § 98 ZVG lesen

Die Frist für die Beschwerde gegen einen Beschluß des Vollstreckungsgerichts, durch welchen der Zuschlag versagt wird, beginnt mit der Verkündung des Beschlusses. Das gleiche gilt im Falle der Erteilung des Zuschlags für die Beteiligten, welche im Versteigerungstermin oder im Verkündungstermin erschienen waren.

Gesetzestext, abgerufen am 4. Oktober 2026. Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz / Bundesamt für Justiz, Gesetze im Internet. Bei späteren Änderungen ist die aktuelle amtliche Fassung maßgeblich.

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Rechtsgrundlagen & Quellen

Redaktionsstand: 4. Oktober 2026. Allgemeine Information; die Prüfung eines konkreten Verfahrens bleibt erforderlich.